Im Luftentschleimung Dabei werden Rohstoffe wie Fasern oder Öle einem kontrollierten Strom erhitzter Luft oder Umgebungsluft ausgesetzt. Dieser Luftstrom spielt eine entscheidende Rolle bei der Trennung von Verunreinigungen aus dem Material. Bei Textilfasern bewegt sich der Luftstrom durch das Rohmaterial und löst Verunreinigungen wie Wachse, Proteine und andere natürliche Öle, die möglicherweise an den Fasern gebunden sind. Im Zusammenhang mit der Ölraffinierung trägt der Luftstrom dazu bei, die in rohen Pflanzenölen vorhandenen Phospholipide (Gummi) zu emulgieren, wodurch sie leichter entfernt werden können. Die Geschwindigkeit und Konsistenz des Luftstroms sind der Schlüssel zur Gewährleistung einer wirksamen Abtrennung von Verunreinigungen und tragen dazu bei, sowohl die Textur der Fasern als auch die Klarheit des Öls zu verbessern.
Bei Textilien ist die Feuchtigkeitsaktivierung ein zentraler Bestandteil des Luftentschleimungsprozesses. Während sich der Luftstrom durch das Rohfasermaterial bewegt, hilft er dabei, die bereits in den Fasern vorhandene Feuchtigkeit zu aktivieren. Diese Feuchtigkeit macht die Verunreinigungen, insbesondere die natürlichen Öle und Gummis, weicher, sodass sie sich leichter von den Fasern lösen lassen. Bei der Ölentschleimung gilt ein ähnliches Prinzip, bei dem das Rohöl leicht erhitzt wird, wodurch die Feuchtigkeit dazu angeregt wird, mit den Phospholipiden und anderen Verunreinigungen zu interagieren. Feuchtigkeit trägt dazu bei, die Emulsionen von Öl und Zahnfleisch aufzubrechen und so deren Trennung zu erleichtern. In einigen fortschrittlichen Systemen wird eine Kombination aus Feuchtigkeitsaktivierung und Luftdruck angewendet, um die Effizienz der Entschleimung zu verbessern.
Die Einführung eines Luftstroms mit hoher Geschwindigkeit fördert die mechanische Bewegung der Fasern oder des Öls. Bei Textilien trägt diese Bewegung dazu bei, die natürlichen Öle und Gummis von der Faseroberfläche zu trennen und so das Rohmaterial effektiv zu reinigen und für die weitere Verarbeitung vorzubereiten. Beispielsweise können Baumwolle oder andere Fasern auf pflanzlicher Basis wachsartige Beschichtungen enthalten, die sich beim Bewegen lösen und von der Luft weggetragen werden, wodurch die Fasern sauberer werden. In ähnlicher Weise hilft Luft bei der Entschleimung von Öl dabei, die Phospholipide abzutrennen, die an der Oberfläche schwimmen und dann durch Filtration oder Zentrifugation entfernt werden können. Durch diesen physikalischen Trennprozess wird die Menge der verbleibenden Verunreinigungen erheblich reduziert, was zu reineren, hochwertigeren Fasern oder Ölen führt.
In einigen Fällen wird der Luftentschleimungsprozess durch die Zugabe chemischer Mittel verstärkt, um die Entfernung von Verunreinigungen weiter zu unterstützen. Bei der Ölraffinierung können dem Rohöl Chemikalien wie Phosphorsäure oder Zitronensäure zugesetzt werden, um den Abbau von Phospholipiden und anderen gummiartigen Substanzen zu unterstützen. Diese Chemikalien wirken als Emulgatoren und reduzieren die molekularen Bindungen zwischen den Verunreinigungen und dem Öl. Bei der Textilverarbeitung können Chemikalien wie Enzyme oder milde Tenside verwendet werden, um die auf den Fasern vorhandenen natürlichen Öle oder Wachse aufzuspalten und ihre Entfernung zu erleichtern, wenn sie dem Luftstrom ausgesetzt werden. Die Kombination von Luft und chemischen Wirkstoffen erhöht die Effizienz des Entschleimungsprozesses und gewährleistet die Entfernung komplexerer Verunreinigungen.
Nachdem die Luft durch das Material geleitet wurde, werden die Verunreinigungen entweder vom Luftstrom mitgerissen oder lassen sich auf natürliche Weise absetzen. Bei Textilfasern werden durch die Luft gelöste Schadstoffe häufig durch mechanische Filter oder durch Zentrifugalkraft entfernt. Bei der Ölentschleimung können sich die Verunreinigungen (Phospholipide und Gummis) abtrennen und an der Oberfläche absetzen oder werden durch Zentrifugalabscheidung entfernt. Das entschleimte Öl wird dann gefiltert, um alle verbleibenden Feststoffpartikel zu entfernen, was zu einem saubereren, raffinierteren Produkt führt. Der Filtrations- oder Absetzschritt ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Endprodukt frei von verbleibenden Partikeln oder Verunreinigungen ist.